Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

Herzlich Willkommen auf der Internetseite der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin des Kreiskrankenhauses St. Franziskus Saarburg GmbH. Unabhängig davon, ob Sie als Patient, Angehöriger oder Fachkollege interessiert sind, möchten wir Sie hier über unser Aufgabenspektrum informieren.


Mit derzeit 8 Ärzten (davon 7 mit Facharzt Anästhesie), 7 Anästhesiepflegekräften (davon 4 mit Fachpflegeausbildung) und 20 Intensivpflegekräften (davon 6 mit Fachpflegeausbildung) bieten wir Ihnen eine umfangreiche und kompetente Versorgung in den 4 Schwerpunkten der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin:

  • Anästhesie
  • Intensivmedizin
  • Notfallmedizin
  • Schmerztherapie

Anästhesie

Wenn bei Ihnen eine Operation in Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) oder Regionalanästhesie (Teilnarkose) vorgesehen ist, findet in der Regel vorher ein anästhesiologisches Aufklärungsgespräch (Prämedikationsvisite) statt. Hierbei wird Ihnen das für den jeweiligen operativen Eingriff und Ihren derzeitigen Gesundheitszustand beste Anästhesieverfahren erläutert. Wir führen alle gängigen Allgemeinanästhesieverfahren (balancierte Anästhesie, TIVA, inhalative Anästhesie) und Regionalanästhesieverfahren (Spinalanästhesie, Epiduralanästhesie, axillärer Plexus, interskalenärer Plexus, N. femoralis-Block, Fußblock, IVRA und weitere periphere Nervenblockaden) durch. Dabei werden verschiedene Methoden der Atemwegssicherung (Maske, Larynxmaske, Endotreachealtubus) eingesetzt und bei Regionalanästhesieverfahren elektrische Stimulation oder Ultraschalltechniken.

Die Anästhesie wird mit einem hochspezialisierten Team aus Anästhesieärzten und Anästhesiepflegekräften und mit modernsten Anästhesiegeräten und Medikamenten durchgeführt und sichert während der Operation kontinuierlich Ihre lebenswichtigen Funktionen. Hierbei kommt neben dem erfahrenen klinischen Blick ein umfangreiches Monitoring zum Einsatz (EKG, NIBP, IBP, SaO2, BIS, Relaxometrie, PICCO, Temperatur, ST-Segmentanalyse). Bei größeren Eingriffen, mit zu erwartenden starken postoperativen Schmerzen, wird häufig auch eine Allgemeinanästhesie in Kombination mit einem Regionalanästhesieverfahren (thorakaler PDK, NFK, ISK) als Kathetertechnik durchgeführt. Die postoperative Überwachung findet routinemäßig im Aufwachraum statt, bei größeren Eingriffen auch auf der Intensivstation.

Zur postoperativen Schmerztherapie wird für jeden Patienten eine standardisierte, aber individuell angepasste Schmerzmedikation angeordnet. Alle Pflegekräfte auf den operativen Stationen werden regelmäßig in der Anwendung der postoperativen Schmerzmedikation geschult. Bei den ärztlichen und pflegerischen Visiten wird regelmäßig die aktuelle Schmerzintensität dokumentiert und die analgetische Medikation entsprechend angepasst.

Sind während der Operation größere Blutverluste zu erwarten, so wird intraoperativ Ihr Blut gesammelt, über ein Cell saver-System maschinell aufbereitet und nach der Operation wieder retransfundiert. So kann z.B. bei Hüft- oder Knie-Totalendoprothesen häufig eine Fremdbluttransfusion vermieden werden. Bei Tumoroperationen oder Infektionen kann dieses Verfahren jedoch nicht zur Anwendung kommen.

Zur Vermeidung von postoperativer Übelkeit oder Erbrechen werden bei entsprechender Risikokonstellation regelmäßig hochpotente Antiemetika eingesetzt, so dass dieses Problem nach Operationen nur noch sehr selten auftritt.

Darüber hinaus stellt die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin den OP-Koordinator und Transfusionsverantwortlichen des Krankenhauses.

Intensivstation

Nach größeren operativen Eingriffen, nach Unfällen oder bei lebensbedrohlichen Krankheitszuständen findet die Überwachung und Therapie auf der Interdisziplinären Intensivstation statt. Ein engagiertes Team aus Ärzten und Pflegekräften behandelt hier rund um die Uhr auch schwerste Krankheitsbilder. Bei allen modernen technischen Möglichkeiten (z.B. invasive und noninvasive maschinelle Beatmung, enterale und parenterale Ernährung, invasive und noninvasive Monitorüberwachung einschließlich PICCO-Monitoring, Rechtsherzkatheter, Kardioversion, Defibrillation und Lysetherapie) steht stets der Mensch im Mittelpunkt und Ärzte und Pflegekräfte sind regelmäßig für Gespräche mit Patienten und Angehörigen verfügbar. Auch am Ende des Lebens, wenn eine Ausweitung der Intensivtherapie nicht mehr möglich und sinnvoll ist, sind wir an Ihrer Seite.

Die Intensivstation steht unter organisatorischer ärztlicher Leitung der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. Fachärzte für Anästhesie mit spezieller Qualifikation in der Intensivmedizin führen die medizinische Behandlung bei allen Intensivpatienten der Allgemein- und Visceralchirurgie, Unfallchirurgie / Orthopädie, Urologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, HNO, sowie bei beatmungspflichtigen Patienten der Internistischen Klinik in enger Kooperation mit den Fachkollegen dieser Abteilungen durch. Patienten der Internistischen Klinik ohne respiratorische Insuffizienz werden primär durch die internistischen Fachkollegen betreut.

Die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin stellt auch die Transplantationsbeauftragte des Krankenhauses und ist in der Ausbildung von Krankenpflege- und Intensivpflegepersonal engagiert.

Notfallmedizin

Bei akuten lebensbedrohlichen Erkrankungen außerhalb des Krankenhauses oder schweren Unfällen ist der DRK-Rettungsdienst Saarburg mit Notärzten, Rettungsassistenten und Rettungssanitätern rund um die Uhr im Einsatz und führt rund 1000 Notarzteinsätze pro Jahr durch. Die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin stellt den Ärztlichen Leiter Notarztstandort und organisiert die notärztliche Besetzung des Notarzteinsatzfahrzeugs (NEF). Alle unsere Fachärzte für Anästhesie verfügen über eine Ausbildung als Notarzt oder Leitender Notarzt und 5 Kollegen nehmen regelmäßig aktiv am Notarztdienst teil.

Schmerztherapie

Wenn bei chronischen Schmerzen die Therapie durch Hausärzte oder niedergelassene Fachärzte nicht mehr ausreicht, kann in der Sektion Schmerztherapie der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin eine hochspezialisierte multimodale Schmerztherapie unter ambulanten (Schmerzambulanz) oder stationären Bedingungen (Schmerzstation C4) durchgeführt werden. Bitte nehmen Sie bei Bedarf Kontakt mit dem Sekretariat der Schmerzambulanz auf (s.u.) und vereinbaren Sie einen Termin. Ein engagiertes und spezialisiertes Team aus Schmerztherapeuten, Psychologen, Krankenpflegekräften, Physiotherpeuten und Ergotherapeuten steht für Sie bereit.

Bei akuten Schmerzen stehen Ihnen die Notfallambulanzen der Internistischen Klinik und der Chirurgischen Klinik unseres Krankenhauses immer zur Verfügung.

Mehr erfahren Sie in der Sektion Schmerztherapie



 

Chefarzt Dr. med.
Christoph Ott
Dr. med. Christoph Ott

Facharzt Anästhesie                
Zusatzbezeichnung spezielle Intensivmedizin
Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
Qualifikation Leitender Notarzt
Qualifikation Transfusionsverantwortlicher

Hr. Imad Beituni
Leitender Oberarzt

Facharzt Anästhesie
Fachkunde Rettungsdienst
Qualifikation Transplantationsbeauftragter

 

 

Dr. med. Ingo Zerbe
Leitender Oberarzt
Dr. med. Ingo Zerbe

Facharzt Anästhesie
Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
Zusatzbezeichnung spezielle Schmerztherapie
Qualifikation Palliativmedizin

Oberarzt
Hr. Hans-Gert Germer
Oberarzt Hr. Hans-Gert Germer

Facharzt Anästhesie
Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
Qualitätsbeauftragter Hämotherapie

Kontakt

Fr. Sonja Scherer

Sekretariat Anästhesieambulanz

Tel. 06581/82-2117
Fax 06581/82-1722

Sprechzeiten Anästhesieambulanz / Prämedikationsvisite

Mo.-Fr. 12:00 Uhr – 16:00 Uhr